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24. Februar 2010 - APE 50 - Kulturflitzer mit Wolfgang Böck

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Anläßlich der Präsentation des bereits dritten Buches von Wolgang Böck und Günther Schatzdorfer mit dem Titel "Am besten echt - Eine kulinarische Reise ins Hinterland Venedigs" wurde, als originelle Verbindung zu "Italien" ein APE 50 eingesetzt. 

Die Location der Buchpräsentation war das Theater Cafe an der linken Wienzeile. Herr Böck ließ es sich nicht nehmen und fuhr persönlich mit dem APE 50 vor.

Zahlreiche Besucher und Passanten konnten sowohl Herrn Böck als auch den APE 50 bewundern und bestaunen. Vor dem Theater Cafe wurde dann auch aus dem APE heraus Grappa zum Verkosten angeboten.

Festgehalten wurde das Ganze durch ein Kamerateam der Seitenblicke. Am Tag darauf war dieser Beitrag dann in den Seitenblicken zu sehen und einer der Hauptdarsteller war die "italienische Biene", der APE 50!

18. Mai 2009 - Tag 9: Zieleinlauf

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APElina durfte die letzte Nacht der APE Tour 2009 in den Bergen, am Semmering verbringen. Der morgendliche Nebel verzog sich und die ersten, warmen Sonnenstrahlen kitzelten sie auf den schwarzen Kotflügeln.

Bei unserer Talfahrt von der Passhöhe hinunter, vorbei am Bahnhof Semmering nach Schottwien wurde es immer düsterer und dichter Nebel begleitete uns wie alte Geister, die sich freuten, auf Ihrer langen Reise einer original APE TM zu begegnen.

Der Nebel blieb in seiner Schlucht zurück und wir kamen bald über Ternitz nach Gloggnitz, wo schon vor mehr als 100 Jahren viele Menschen in der ‚Sommerfrische‘ Erholung suchten und so den Menschen neue Kraft gaben. Viel Kraft gaben uns auf unserer Reise und so auch heute die vielen positiven Reaktionen auf unsere APElina. Wir fühlten uns als wahre "Botschafter der Freude". Kaum jemand, dem APElina nicht ein Lächeln auf die Lippen zauberte, wenn wir mit ihr vorbeiknatterten. Viele Kinder fanden das Auto mit nur 3 Rädern ur-lustig und die älteren Semester erinnerten sich noch an frühere Italien-Urlaube, wo an jeder Ecke eine APE zu sehen war.

Weiter ging es abseits der doch sehr öden und anspruchslosen B17 (die nur von Weich-Bikern mit ihren schweren Milwaukee Dampfern genutzt wird) über Neunkirchen, Wiener Neustadt und Markt Piesting weiter in Richtung Wien.

In Berndorf entdeckten wir eine alte "Kraftwagengarage" vor welcher sich APElina ihre tierischen Vorfahren in Form einer mit zwei edlen Rössern bespannte Kutsche genau ansehen konnte. Gleich daneben stand ein knallrotes Feuerwehrauto mit einer sehr großen Drehleiter – APElina war sehr beeindruckt!

Auf dem Weg zum Casino in Baden passierten wir das Thermalbad in Bad Vöslau, allerdings ohne ein Bädchen zu nehmen. Das ging sich von unserem Terminplan her nicht aus – wir hatten ja eine Mission zu erfüllen ;-) Übrigens ein wunderschönes Portal, vor welchem APEline eine sehr gute Figur machte. Unsere Reisekassa im Casino Baden zu füllen, konnten wir widerstehen, da uns nur mehr wenige Kilometer von unserem Tour-Ziel trennten. Über die berühmte Weinstraße bei Gumpoldskirchen ging es weiter, vorbei an malerischen Weingärten in Richtung Wien. Es würde uns nicht wundern, wenn es einen 2009er Gumpoldskirchner mit dem Namen "APE" geben würde – zu Ehren unserer APElina ;-)

Wenig später war es dann soweit. Wir überquerten die Stadtgrenze von Wien und wenige Minuten später trafen wir bei unserem Tour-Ziel, der Firma J.Faber in Wien 23 ein. Es war ein großartiger Empfang von den Mitarbeitern und vielen Interessenten. Wir genossen den Augenblick sehr. Wir brachten Prosecco, Schinken und Käse aus bella Italia mit und alle Anwesenden konnten sich an diesen kulinarischen Köstlichkeiten erfreuen.

Ein herzliches Dankeschön und einen festen Klapps auf Ihren herrlichen Blechpopo an unsere APElina, die uns sicher in unsere Heimat brachte und mit der wir unzählige schöne Momente erleben durften. Selbstverständlich auch an Herrn Faber und sein Team – sie machten diese außergewöhnliche Reise erst möglich. Zu Beginn und während der Tour wurden wir ebenso bestens vom Piaggio-Management in Pontedera unterstützt.

Einerseits sind wir froh, wieder gut in der Heimat angekommen zu sein, andererseits hätten wir ohne weiteres noch ein paar Tage angehängt. Es war ein wundervolles Erlebnis für uns DREI!

Das war die APE Tour 2009.

Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe"
 

15. Mai 2009 - Tag 8: von der Renn-Luft zum Luft-Kurort

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Der morgendliche Blick aus dem Fenster zeigte uns regenschwere, tiefhängende Wolken. Das Kleid (die Plane) unserer APElina war völlig durchnässt – hoffentlich verkühlt sie sich nicht wieder!!! ;-) Obwohl… der rauchig röchelnde Klang, vor ein paar Tagen in Maranello, entlockte uns schon sehr großes Entzücken…

Ein letzter Händler-Besuch bei der Fa. BLM (www.blm.at) führte uns über wenig befahrene Bundesstraßen, parallel zur Schnellstraße, nach Bruck an der Mur. Mario und sein Geschäftspartner Heinz freuten sich sehr über unseren Besuch. Wir philosophierten bei einer Tasse italieneschem Espresso ausführlich über den kurz bevor stehenden APE-Boom. Eine APE TM in "rosso" hat er erst vor kurzem einem Pizzeria-Besitzer (ein ächter Italiäner!!!) in Bruck verkauft. Voll Stolz zeigte er uns eine gerade in Restauration befindliche, historische APE, die er und seine Kollegen bei einer Italien-Reise vor der Verschrottung retteten und mit nach Österreich nahmen.

Nach einer Stadtrunde durch das Zentrum von Bruck/Mur fuhren wir durch das Mürztal über Kapfenberg in Richtung Mariazell.
Ein kurzer Zwischenstopp bei der Burg Kapfenberg führte uns weiter nach Turnau. Wir konnten einem Besuch im Steirereck am Pogusch nicht widerstehen. Am Parkplatz durfte APElina sogar etwas im Schlamm spielen. APElina war sehr stolz, war sie doch die EINZIGE am ganzen Parkplatz mit nur DREI Rädern und schaffte trotzdem den schweren Aufstieg zum Pogusch. Brave APElina!!!

Frisch gestärkt folgten wir den schwarzen Wolken über Gußwerk nach Mariazell. Vielleicht kann Piaggio die Garantiezeit unserer APElina von 2 auf 4 Jahre verlängern, weil wir sie in Mariazell vor dem Dom bei strömenden Regen segneten! Außerdem besitzt auch der Vatikan 2 reinweiße APEs (APE Calessino)!!!

Der weitere Weg führte uns bei dichtem Nebel und Regen (wie schön war doch das Wetter in Italien…) über den 1.100 Meter hohen Pass des Preiner Gschaid´s. Über herrliche, kurvenreiche Berg- und Waldstraßen führen direkt bis zum Luftkurort Semmering.

Hier beenden wir den heutigen Tag bei einem Fischmahl mit einem spritzigen Glaserl Welschriesling und werden morgen frisch und munter die letzte Etappe nach Wien zur Firma Faber starten. Schade, dass die schöne APE Tour 2009 schon bald zu Ende ist.

Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe"
 

14. Mai 2009 - Tag 7: vom Fabeltier zur Rennstrecke

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Heute Morgen lernte APElina erstmals einen richtigen Regen kennen. Wie ein nasser Pudel schüttelte sie sich beim morgendlichen Start des Motors und dann fühlte sie sich wieder so richtig wohl in ihrer Stahlhaut! Ganz Klagenfurt zeigte sich uns grau in grau.

Zunächst wollten wir APElina ein historisches Fabeltier zeigen und fuhren mit ihr zum Klagenfurter Lindwurm! Der Lindwurm und unsere APElina verstanden sich auf Anhieb wunderbar. Die Zeit drängte bereits – wir hatten ja noch einiges vor – und machten uns auf den Weg nach St. Veit a.d. Glan.

Der Besuch bei "Pichler Fahrzeugtechnik" (www.pichlter-kfz.at) war ein schönes Erlebnis. Zunächst empfang uns Familie Pichler überaus herzlich! Sie erzählten uns voll Freude, dass sie vor wenigen Tagen eine APE 50 an eine Frau für den täglichen Einkauf (da geht sicher viel hinein) auslieferten. Bald danach kam der Bürgermeister und Fuhrparkleiter der Stadt St.Veit a.d. Glan, um unsere APElina zu besichtigen - die Stadt St.Veit überlegt den Ankauf einiger Exemplare. Eine Vertreterin der lokalen Presse war ebenfalls anwesend, um Informationen für einen Artikel zu sammeln, der in den nächsten Tagen erscheinen wird.

Nach einer Stärkung mit Brötchen, Getränken und Kaffee ging es weiter in Richtung Spielberg. Auf dem Weg über kurvige Bundesstraßen (unter anderem über den Neumarkter Sattel) wichen wir bei diversen Ausweich- und Bushaltestellen ehrfürchtig aus, um den 38-Tonner-Brummis freie Bahn zu gewähren.

Martin Rieger, Geschäftsführer von RIMATO (www.rimato.at) empfing uns in Spielberg. Er hat eine APE 50 für kleine Botenfahrten im Einsatz. Bei jeder Fahrt wird er von vielen Menschen angesprochen, die von seiner APE begeistert sind. Viele haben Interesse an einer Probefahrt, wofür er seine APE gerne zur Verfügung stellt. Nach einer kleinen Foto-Session zeigten wir unserer APElina etwas ganz besonderes…

Wir fuhren mit ihr ums Eck zur ehemaligen Formel 1 Rennstrecke, dem A1-Ring. Die Rennstrecke hat derzeit nicht mehr den Glanz vergangener Zeiten. Viele Baumaschinen und Transportfahrzeuge (viel größer als unsere APElina) beherrschen das Geschehen am Ring. Sogar das klassische Wirtshaus an der Schönberg-Geraden ist geschlossen. Wo früher Ferraris parkten, grasen heute viele Kühe mit hell klingenden Glocken.

In der unmittelbaren Nähe des A1-Ringes beenden wir den heutigen Tag, an dem wir die 1000-Kilometer-Marke unserer Reise überschritten!!! Morgen geht es weiter im Mur-/Mürztal zum nächsten Piaggio-Händler auf unserer APE Tour 2009.

Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe"

14. Mai 2009 - Tag 6: von der Region Friaul zum Lindwurm

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Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir zum letzten Teilstück in Italien und weiter bis nach Kärnten in Österreich. Entlang des Kanaltales ging es hoch bis Chiusaforte. Um der Eintönigkeit des Straßenverlaufes auszuweichen wählten wir eine landschftlich eindrucksvolle Route über Sella Nevea, einem 1.200 Meter hoch gelegenem Pass. APElina war tapfer und brachte uns langsam und sicher bergwärts. Begleitet von fast bis zur Dachkante reichenden Schneemassen und vorbei an türkisfarbenen, glasklaren und eiskalten Gebirgsbächen schnurrte unsere APElina freudig vor sich hin. Der Blick vom Pass auf die umliegenden Berggipfel der karnischen Alpen war atemberaubend schön. Die Straße war unser – nur wenige Motorradfahrer teilten Sie mit uns und winkten uns freundlich zu.

Bei der Weiterfahrt in Tarvisio entdeckten wir eine seltene, alte Dame – eine Dreirad-Moto Guzzi aus alten Zeiten. Sie war in einem exzellenten Originalzustand und ein wahrhaftes Museumsstück. Nur die Ladung war echt originaler, moderner Schrott ;-)

Bei Arnoldstein passierten wir die Grenze und APElina befuhr erstmals österreichischen Boden. Voller Freude ging es weiter in Richtung Villach zum ersten Besuch eines Piaggio-Händlers, der Firma "Road Rutter" (www.road-rutter.at). Robert, der Chef, begrüßte uns aufs Allerherzlichste und wir berichteten ihm von unseren gemeinsamen Tagen mit unserer APElina. Ein Pressefotograf  kam und machte viele Fotos für eine Story in der lokalen Bezirkszeitung.

Nach einer kurzen Kaffee-Pause starteten wir unsere APElina und machten uns auf den Weg nach Klagenfurt ins Vespa Café, wo unsere Ankunft bereits sehnsüchtig erwartet wurde. Das Vespa Café bietet den Besuchern neben guten Getränken auch seltene Exponate von historischen Vespas, die im Lokal zur Schau gestellt sind. Auch hier wurden wieder viele Fotos von unserer APElina und den Vespas der anwesenden Besucher gemacht. Wir lernten bei dieser Gelegenheit zwei Mitglieder des "Oldtimer & Geländewagenclubs Wörthersee" (www.ogcw.at) kennen, die uns mit vielen Anektoten bestens unterhielten.

Frei nach dem Motto "It’s APE-Time – keep on running" planen wir morgen mit unserer APElina weitere Händler-Besuche in Kärnten und in der Steiermark.

Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe" 

12. Mai 2009 - Tag 5: vom Giro d´Italia zur Schinken-Stadt

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Ein erfahrener, ortsansässiger Piaggio-Mechanico half uns, unsere APElina flug- ähm… fahrfertig zu machen.

Auf den Spuren des heurigen Giro d´Italia (die heutige Tour-Etappe endete in unmittelbarer Nähe von Valdobbiadene) fungierten wir quasi als Vorhut des Tour-Trosses. Diese wunderbare Landschaft zu genießen, würde mehrere Tage in Anspruch nehmen. Doch wir hatten eine Mission zu erfüllen…
APElina schnurrte vor sich hin – zum Teil auf "Strade disastrate", was so viel bedeutet wie "desaströse Straßen". Unter dem Motto "Keep on Rocking" lernten wir sehr viele und sehr tiefe Schlaglöcher kennen. Konstruktionsbedingt (dreispurige Radführung) ist es eine große Herausforderung, diesen Hindernissen gekonnt auszuweichen, gleich einem Raumflug durch einen Meteoritensturm.

APElina’s Elektrik brauchte noch etwas Zuspruch. Das Management-Team vom Piaggio-Werk unterstützte uns tatkräftigst mit der Suche nach einem nahegelegenen, zertifizierten Service-Partner. Dieser wurde in Pordenone ausfindig gemacht. Die Werkstatt-Crew leistete Hervorragendes über die ‚Normal-Arbeitszeit‘ hinaus. Am Ende des Tages war APElina wieder voll und ganz einsatzfähig und klang wie am ersten Tag.

Die letzte Tages-Etappe führte uns bis in die weltweit bekannte "Schinken-Stadt" San Daniele. Bei einem Gläschen Tokai Fruliani und einem mild-würzigem San Daniele-Schinken ließen wir den spannenden Tag ausklingen.

Morgen planen wir den Schritt und Ritt durch das Kanaltal nach Österreich, wo wir in Villach und Klagenfurt Piaggio-Vertragshändler besuchen wollen.

Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe"
 

11. Mai 2009 - Tag 4: von der Adria zur Strada del Prosecco

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Der Morgennebel an der Adria in Chioggia gab die Sicht auf das Meer nicht frei. Ein Bad im doch sehr kühlen Nass war nicht sehr einladend und die Sonne zeigte sich selbst um 10 Uhr noch sehr gehemmt.

Nun brachen wir auf, um APElina den historischen Kern und den malerischen Hafen von Chioggia mit den unzähligen Fischerbooten, denen viele Jahre Seefahrt auf den Schiffsrumpf geschrieben waren, zu zeigen. Heiser röchelnd  (wahrscheinlich noch von Ferrari inspiriert) nahmen wir mit ihr Fahrt auf.
Weiter ging es wieder über lange, schnurgerade Straßen entlang des Meeres nach Venedig. Zunächst durfte APElina die riesigen Schiffe im Fähr-Hafen anzwinkern. Durch die vielen Kanäle und Wasserstraßen konnte APElina den Markusplatz und weitere interessante Plätze nicht besuchen sondern nur erahnen und sich von uns Anektoten erzählen lassen ( z.B. die Geschichte, in welcher in Hemmingway´s Stammkneipe "Harry´s Bar" ein Bellini um läppische 16 Euronen feilgeboten wurde).
Die Strada del Prosecco rief uns und wir schlugen den Kurs gen Norden in Richtung Valdobbiadene über Treviso ein. Soweit der ehrgeizige Plan.
 
"Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt", sagt ein altes Sprichwort.
Ein paar Kilometer nördlich von Venedig steuerten wir frohen Mutes eine Agip-Tankstelle an um Treibstoff zu bunkern. Plötzlich - APElina´s Motor ließ sich nicht mehr abstellen. Was möchte sie uns damit sagen???? Ein Trick machte es möglich, den Motor zum Schweigen zu bringen und für die Tankphase abzustellen. So weit - so gut.
Nur: jetzt, war sie beleidigt! Sie ließ sich nicht mehr starten - sie hatte Energie-Probleme, ähnlich einem lethargischen herumhängen mit hohem Fieber. High noon. Rien ne vas plus - nichts ging mehr!
Nach unzähligen Telefonaten mit diversen Kontakten von Piaggio kam Hilfe in Form eines Pannen-Services. Zu unserer großen Freude konnte Flavio, der Dottore, unsere APElina wieder flott machen. Weiter ging es zu unserem Tagesziel in Valdebbiadene. Am Ziel angelangt - oh Schreck - APElina wurde rückfällig und verteilte Stromschläge. Wir sind ihr nicht böse, wir wollen ja nur, dass es ihr gut geht. Geht es APElina gut, geht´s auch uns gut!
Morgen kommt wieder ein Dottore und wird sich um APElina annehmen.
Sollte sie morgen auch noch kränkeln, werden wir uns den Giro d´Italia hier in Valdebbiadene live erleben dürfen.
Schlaf gut und buona notte, bella donna!
 
Ciao e Arrivederci
Andreas & Josef "Giuseppe"

10. Mai 2009 - Tag 3: Ferrari und der Weg an die Adria

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APElina durfte erstmals in einer Hotel-Garage nächtigen. Wooow!

Beim gestrigen Ritt über den Appenin dürfte sich APElina etwas verkühlt haben. Morgens röchelte sie wie ein starker Raucher, der 60 3er-Tschick inhaliert hat. Das hörte sich an wie "Ratt - ta - tam - ta - rata-tamm - ta - ta - ta" oder so ähnlich und sie verbreitete unwohl duftende Gerüche bis ins Cockpit, für die sich unsereiner genieren würde.

Wir besuchten das Ferrari-Museum in Maranello um unsere APElina zu tunen (optisch!) und machten einen Abstecher zum Ferrari Werk und zur Teststrecke Fiorano. Danach fühlte sie sich so richtig wohl und belohnte uns mit einem Auspuff-Sound wie ?eine ächte Ferrari?.

Auf dem Weg nach Chioggia via Bologna philosphierten wir auf den endlosen Geraden der Emilia Romana beim Passieren von vielfältigen

Obst- und Gemüsekulturen über den Unterschied zwischen unserer APElina und einem Ferrari. Es gibt kaum Unterschiede - beide können auf ca. 6,5 m wenden - Wendepunkt statt Wendekreis. Der Heckmotor und der ebensolche Antrieb. Sounddesign ähnelt beim vom Gas gehen. Intensiver Fahrbahnkontakt durch "Backbone-Suspension". Handliches, kleines Lenkrad mit kleinem, sportlichen Durchmesser. Beide Fahrzeuge haben 4 Räder - unsere APElina ist sparsam und verwendet nur 3 (eines ist nur als Ersatz dabei). Unsere APElina kann ZUSÄTZLICH noch mit einer 2-Zonen-Klimaanlage (Fenster links und rechts zu öffnen) und einer stufenlos verstellbaren Sitzgelegenheit (beide Insassen können sitzen, wie sie wollen und hin- und herrutschen) auftrumpfen!

Nachdem wir in Bologna unter wunderschönen Arkaden unserer APElina eine Pause und uns einen Cappuccino gönnten, eskortiert uns die "Policia Municipal" mit Enthusiasmus durch die engen Gässchen. Leider fuhren sie Ducati statt wie früher Moto Guzzi!

Auf der Fahrt zu unserem Tagesziel Chioggia durchfuhren wir die endlosen Weiten der Emilia Romana und Veneto, die uns sehr stark an die weitläufigen, heimatlichen Tiefebenen wie z.B. Marchfeld, Wiener Becken oder das Tullner Feld erinnerten.

Morgen werden wir APElina Chioggia bei Tageslicht und ihr endlich die Adria zeigen.

Ciao e Arrivederci

Andreas & Josef "Giuseppe"

10. Mai 2009 - Tag 2: Roll-Out, Meer & Berge

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Nach dem Frühstück fieberten wir schon dem Zeitpunkt entgegen, unsere APE offiziell in Empfang zu nehmen. Nach einer kurzen Instruktion durch Andrea, dem flinken Ingeniere, wurden wir vom Top Management der Piaggio Commercial Vehicle Group verabschiedet.

Die erste Etappe führte uns zum "Torre Pendente" (schiefer Turm von Pisa) und anschließend ans Meer bei "Marina di Pisa". Einer kurzen Erfrischung im Meer folgte gegen Mittag die Reise bei strahlendem Wetter (24°C) nach Norden über Lucca dem Appenin entgegen. Gerne hätten wir ein längeres Sonnenbad genossen, wie die vielen hübschen Frauen am Strand. Doch der enge Zeitrahmen mahnte zur Weiterreise - "Ciao Bella!!!"

Unsere brave APElina schnurrte problemlos und stetig den Berg hinan, wo wir sogar echten, kalten Schnee hautnah fühlen konnten. Der Ausblick auf die schneebedeckten Berggipfel war grandios.

Übrigens: unser neues, uns ab sofort begleitendes Motto lautet "IT´S AN APE". Diese Aussage hörten wir bereits im Werk, als sich die Heckklappe hakte von Ingeniere Andrea und von einem scheinbar APE-kundigen Tankwart im Appenin als die Tankkontroll-Leuchte unmotiviert blinkte ;-) Trotz der vielen kurvigen Bergauf- und Bergab-Passagen bis in die Region Emilia Romana schnurrte unsere brave APElina zu unserer vollsten Zufriedenheit munter vor sich hin, heute bis Maranello.

Viele freundliche Menschen winkten und riefen uns zu, sprachen uns an um uns viel Glück und Erfolg für unser Vorhaben zu wünschen.

Herzlichen Dank für die positiven, ermunternden Worte und Zusprüche.

Morgen darf sich unsere APElina neben einen echten Ferrari kuscheln - sie ist schon seeehr aufgeregt! Wir auch! ;)

Ciao e Arrivederci

Andreas & Josef "Giuseppe"

8. Mai 2009 - Tag 1: Anreise und das Piaggio-Werk

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Aus einer Idee im düsteren November 2008 wurde plötzlich Realität.
Jetzt, im Mai 2009 sind wir in Pontedera!!!
Früh morgens um 5 Uhr aus den Federn gekrochen, zum Flughafen Wien und via München nach Pisa.
Bei einer pünktlichen Landung erwartete uns im stylischen Tour-Outfit ein herrliches Wetter mit strahlendem Sonnenschein und 24 frühsommerlichen Grädern.
 

Im Piaggio-Werk in Pontedera wurden wir von Felix herzlich begrüßt. An einem wunderbaren APE Calessino "bianco" vorbei ging es zum "pranzo" in die Werkskantine.


Es folgte der Erstkontakt unserer "bella macchina", ein APE TM Kasten in unschuldigem weiß. Die Werkstechniker Carlo und Francesco gaben unserer APE das letzte Feintuning, sprich: Montage der Nummerntafel, Einfüllen diverser Flüssigkeiten und Aufziehen der APE Tour 2009 Plane.
Danach durften wir die "heiligen Produktionshallen" und Geburtsstätten aller APEs, Porters und Quargos beäugen.
Der Besuch im einzigartigen Piaggio-Museum, in welchem viele historische Spezialtäten zur Schau gestellt werden, beendete den ersten Tag der APE Tour 2009.
 

Wir freuen uns schon auf morgen auf den ersten Roll-Out und den ersten gemeinsamen Tag mit unserer fleißigen Biene.

Andreas & Josef "Giuseppe"

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